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Montag, 7. November 2016

Was ist MVP und wann ist MVP sinnvoll?

MV... was? MVP! 


MVP ist ein in der Produktentwicklung verwendeter Begriff und steht für Minimum Viable Product.

Weiterlesen:
  • Definition MVP
  • Vorteile MVP
  • MVP sinnvoll für Webshops



Ein MVP bezeichnet in der Regel eine erste Version des erstrebten Endprodukts und ist nur mit denjenigen minimalen Anforderungen und Eigenschaften ausgestattet, die es braucht, um die Kernkompetenten einer Idee zum laufen zu bringen.

Hierbei steht die erste Kontaktaufnahme zu den potentiellen Kunden im Vordergrund. Auf Basis des dadurch gewonnen Feedbacks wird das Produkt anschließend optimiert und den Kundenbedürfnissen angepasst.

Beispiele für MVPs sind unter anderem Landingpages und Prototypen.

Im Bereich Start Up wird lean gegründet lean programmiert, lean konzeptioniert, ... also schnell mit der Idee an den Kunden und von Ihm lernen: dazu braucht man die MVP eines Konzeptes.

Denn eigentlich will man ja am liebsten immer Waterfall-mäßig gleich alles Pprogrammiert haben. Aber weil das ein teurer Fehl-Weg sein könnte, startet man eben mit der minimalst nötigen Version, die den USP mal antestet, ... wie der beim Kunden so ankommt.

Danach heißt es dann: vom Kunden lernen! 


 Risiken der Entwicklung senken 



Da die Erstellung eines vollwertigen Produkts oft viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt und ein erfolgreicher Markteintritt ungewiss ist, sollen mithilfe des MVPs die damit verbundenen Risiken gesenkt werden. So kann man das Produkt vor der finalen Einführung bereits auf die Markt- und Kundenbedürfnisse anpassen und die Risiken eines weniger erfolgreichen Markteintritts reduzieren.

Die Erstellung eines MVPs ist zeit- und kosteneffektiv und eine weitverbreitete Methode zur Beschaffung relevanter Informationen für die Entwicklung und Optimierung des Produkts.

 Macht das MVP Konzept für Webshops Sinn? 

 Ja, auf jeden Fall.  Bei neuen Produktlinien, einem neuem Beratungskonzept oder auch einer neuen Kundenbindungsstrategie oder Marketingmaßnahme kann man durchaus den Gedanken der MVP übernehmen.   Dazu den USP der Idee herausarbeiten und schauen, wie man günstigst einen Test fahren kann.


 

Kommentare:

  1. MVP Webshop: ja das macht Sinn. Allerdings schlage ich einen modifizierten MVP Begriff vor. Es gibt dynamische Aspekte durch bestehenden Standard - also im Web die Frameworks. Doch dandurch ist eine MVP für den Webshop nicht, mache alles, was möglich ist, doch es bedeutet auch nicht, technisch ganz bei den Wurzeln anzufangen. MVP bezieht sich mehr auf die Konzentration auf den Kerngedanken (daraus wird dann später hoffentlich die USP) der Shopkonzepts. Da hilft das Konzept der Jobs to be done #JTBD, das snnvolle MVP zu finden / zu deninieren. Kunden definieren eher das MVP als technische Optionen.

    Bei e-learning Konzepten ist die Idee der MVP übrigens ganz wichtig. Denn die Planer eines E-Learning Konzepts wollen ob der verfügbaren riesigen Frameworks und open source Softwarekonzepte immer fast alles denkbare und alles sofort. Dabei wird die Zielgruppe / die unterschiedlichen Zielgruppen im Betrieb oft bei der Konzeption vergessen, .... wenn es darum geht, deren Akzeptanz zu gewinnen. Auch bei dieser Problematik sei der Hinweis erlaubt, sich mit der Minimun Viable Produkt Idee zu beschäftigen, um beim Aufbau des e-learning Konzepts selbst auch von einer Lernkurve zu profitieren. Danach kann man die großen und schicken e-learning Konzepte erstellen um umsetzen.

    Webshop und e-learning: in beiden Fällen geht es um verkaufen und den Kunden, motivieren und Schulungsteilnehmer.

    Ergo:

    1) MVP ist mesitens keine technische Fragestellung sondern eine um Ziele und Zielgruppen. (daher mod MVP, bzw, dynamische MVP)

    2) MVP macht auch bei webshop und e-learning Sinn; zwei Bereiche, wo man dieses Konzept nicht unmittelbar erwartet hätte.


    Zur Diskussion gestellt!
    (MWP Em Wi Pi, ... ;-)

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  2. MVP für Webshop: ja das macht Sinn!

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  3. Hinweis: wie findet man denn die MVP? Da ist der Hinweis auf das Denkkonstrukt mit den JTBD (Jobstory, Jobs to be done) hilfreich. In vielen Artikeln wird das JTBD Konzept als Nachfolger der Userstory vorgestellt. Das ist ist Quatsch mit Sauce:

    Jobstory und Userstory kommen zu völlig unterschiedlichen Stadien der Softwareentwicklung (z.B. Webshop-Entwicklung oder App-Entwicklung) zum Einsatz.

    Jobstory vor der Entwicklung der MVP, eigentlich sogar zum Beginn der Überlegungen bei der Konzeption der App. Die Userstory macht dagegen Sinn nach der Definition der MVP. Man kann also nicht Jobstories vs Userstories fragen.

    Der Zeitpunkt des Einsatzes ist wichtig, nicht das entweder - oder. So auch das Design Thinking, das Buzzword der Stunde.

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